Die Routinen der stationären Einrichtungen
Die Jugendlichen werden während des Aufenthaltes in der TWG durch einen geregelten Tagesablauf, Regelsysteme, Lernhilfe, Arbeitstraining, Mithilfe im Haushalt und Übernehmen von Verantwortung einer adäquaten Arbeitshaltung und einem sozial verträglichen Verhalten zugeführt . Das Hauptaugenmerk in der Alltagspädagogik richtet sich dabei auf das Erlernen gewaltfreier Konfliktlösungsmodelle.
Wichtig: Das Annehmen der Persönlichkeit des Jugendlichen, in Kontakt bleiben / kein Kontakt Abbruch auch in Konfliktsituationen oder kritischen Phasen/ Rausschmiss und Beziehungsabbruch nur in extremen Ausnahmesituationen. Das heißt: Wenn wir uns für die Betreuung eines Jugendlichen in einer unserer Einrichtungen entschlossen haben, dann bleiben wir auch dabei.
Die Betreuer legen ihre Beobachtungen in schriftlicher Form nieder. Drei Monate nach der Aufnahme hat ein Hilfeplangespräch stattzufinden, bei dem das für den Jugendlichen erarbeitete pädagogische Konzept und die Erziehungsziele überprüft und überarbeitet werden. Diese Gespräche werden in Folge halbjährlich wiederholt. Weiters wird halbjährlich ein Entwicklungsbericht verfasst und an das zuweisende Jugendamt übersendet. Vor der Entlassung aus der Mühle dokumentiert ein Abschlussbericht die Fortschritte des Jugendlichen.