Mehrere Wege führen zum Ziel – Sternwanderung

Zu Beginn dieser fünftägigen Aktion darf sich jeder Jugendliche für einen fixen Geldbetrag seine Essensvorräte kaufen. Natürlich beraten wir ihn dabei: Möglichst leichte Sachen, die dennoch viel Energie geben etc. Da wir uns im Naturschutzgebiet (Dolomiten) aufhalten, muss der ganze Müll, wie auch alles, was nicht verbraucht wird, zuerst hinauf- und dann hinuntergetragen werden. Die Metapher dahinter: Jeder hat sein »Binkerl« zu tragen. Beim einen ist es leichter, beim anderen schwerer. Oftmals macht man es (sich) unnötig schwer! Vor Ort wird die Gruppe geteilt. Jedes Team wird von zwei Sozialpädagogen begleitet, die Führung übernimmt ein Jugendlicher. Lässt sich jemand wenig beraten, kann es vorkommen, dass große Umwege gegangen werden müssen. Derjenige muss dann den Unmut der Gruppe zur Kenntnis nehmen und sollte lernen, auch auf andere zu hören. Am Berg oben findet eine Gruppenzusammenführung statt. Während die eine Gruppe einen steilen Anstieg und einen flacheren Abstieg zu absolvieren hat, ist es bei der anderen Gruppe genau umgekehrt. Die benützte Metapher spiegelt einerseits die Einzelsituationen, andererseits die Situation der Gruppe wider: Um ein Ziel zu erreichen, gibt es mehrere Wege mit den unterschiedlichsten Streckencharakteristika und Hindernissen.